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EINKLANG- Pressereaktionen
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21/ 08
Falter

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„Das Lachen“, sagt Regisseur Ernst M. Binder vor der Vorstellung schmunzelnd zu einer Gruppe ausgelassener Besucher, „das Lachen wird euch schon noch vergehen“. Diesmal durfte das getrost als Selbststilisierung genommen werden. Denn im von dramagraz ursprünglich bei den Ruhrfestspielen uraufgeführten Herbert-Achternbusch-Stück „Einklang“ gibt es, obwohl es der Dichter seiner verstorbenen Lieblingsschauspielerin und Gefährtin Annamirl Bierbichler gewidmet hat, erstaunlich viel zu lachen.
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09.05.2008
Kleine Zeitung, 09.05.08

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Ein bayerischer Totentanz
Mit dem Stück "Einklang" schuf Autor, Filmemacher und Maler Herbert Achternbusch ein intimes Vermächtnis für seine langjährige Lebensgefährtin und Lieblingsdarstellerin Annamirl Bierbichler. dramagraz gelang unter der Regie von Ernst M. Binder eine berührende und intensive Umsetzung ... [mehr...]schuf Autor, Filmemacher und Maler Herbert Achternbusch ein intimes Vermächtnis für seine langjährige Lebensgefährtin und Lieblingsdarstellerin Annamirl Bierbichler. dramagraz gelang unter der Regie von Ernst M. Binder eine berührende und intensive Umsetzung ...
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09.05.2008
Kronenzeitung

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Neues vom Grantler
Einfühlsames vom Enfant terrible: „Einklang“ heißt das Stück von Herbert Achternbusch, in dem er die Beziehung zu seiner Muse verarbeitet. Ernst M. Binder setzt das Werk für dramagraz bei der österreichischen Erstaufführung auf der Studiobühne der Oper gewohnt zurückhaltend in Szene.
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25.05.2007
Deutschlandradio Kultur

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Premierenbericht
Um den Maler, Schriftsteller und Filmemacher war es stiller geworden in den vergangenen Jahren, obwohl er nun in diesem Jahr gleich drei neue Stücke herausgebracht hat. Der Provokateur und Anarchist hatte sich einst vor allem in Bayern mächtige Feinde gemacht wegen seines Films „Servus Bayern“. 1983 verweigerte Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann die Auszahlung der letzten Filmförderungsrate, weil das „Gespenst“ seiner Meinung nach eine Verletzung des religiösen Empfindens großer Teile der Bevölkerung darstellte. Einklang heißt Achternbuschs neues Stück.
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01.08.2007
Theater heute 08-09/07

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Elefantengroße Liebe
Schwer zu sagen, was einem hier gezeigt wird: Ist es die Dramatisierung der Tagebücher und Briefe zweier Menschen? Und wo fangen der „Mann“ und die „Frau“ überhaupt an, wenn Herbert Achternbusch und seine langjährige Lebensgefährtin und Lieblingsschauspielerin, die im Jahre 2005 gestorbene Annamirl Bierbichler, doch so offensichtlich hinter diesen Figuren hervortreten, dass sie sich sogar mit Vornamen anreden? Der Text „Einklang“ des Gesamtkünstlers Achternbusch wirkt im ersten Moment so persönlich, dass man meint als ungebetener Zaungast Worten zu lauschen, die kaum für fremde Ohren bestimmt sind.
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29.05.2007
Süddeutsche Zeitung

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Das Leben ist eine ernste Herzensangelegenheit
Es wirkt immer seltsam, wenn zu Beginn der Regisseur auftritt, um aus seiner Sicht das Stück zu erklären. Aber für Ernst M. Binder ist dieses Stück „Einklang“ eine Herzensangelegenheit, so betroffen blickt er drein, so bedächtig verliest er seine Notizen. Davon, dass er das Stück, die Auseinandersetzung Herbert Achternbuschs mit dem Krebstod seiner Lebensgefährtin und Lieblingsschauspielerin Annamirl Bierbichler 2005, und unsere Teilhabe an dessen Schmerz nicht selbstverständlich finde. Und erinnere Achternbusch daran, dass Menschsein mehr bedeute, als Tag für Tag dahinzuleben. „Ja, das Leben ist sehr, sehr wichtig“, endet Binder leise. So aufrichtig andächtig wie das klingt, gerät dann der Abend.
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27.05.2007
Frankfurter Allgemeine

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Das Liebestestament
Freitagabend. Lange war von Herbert Achternbusch, dem anarchischen Gesamtkünstler, nichts mehr zu hören gewesen. In diesem Jahr aber meldet sich der Filmemacher, Schriftsteller und Maler, der sein Leben als Kunst versteht und daraus eine ungemeine Produktivität entwickelt hat, als Dramatiker zurück. Binnen weniger Monate ist bereits das dritte neue Stück von ihm aufgetaucht, weit weg von Ambach und doch durchtränkt vom Geist dieses Ortes. Bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen wurde "Einklang", in einer Koproduktion mit "Dramagraz", uraufgeführt.
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29.05.2007
Recklinghäuser Zeitung
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Balsam für die gekränkte Künstlerseele
Seit Im Angesicht des schwarzen Marmorsarkophags erinnert er sich an gemeinsame Zeiten. Liebe, Tod, Verlust und Schmerz sind die zentralen Themen des neuen Achternbusch-Stückes „Einklang“, das nun als letzte in der Reihe der Uraufführungen bei den Ruhrfestspielen gezeigt wurde.Die Retrospektive der Beziehung zweier unorthodoxer Menschen, dem bayrischen Schriftsteller und „Urviech“ Herbert Achternbusch und seiner 2005 verstorbenen Muse Annamirl Bierbichler inszeniert Regisseur Ernst M. Binder als stilles Kammerspiel.
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